KategorieForderungseinzug
DisziplinEntscheidungsregeln · Kundenerlebnis
ProjektcodeP—016

Ausgangslage

Die Kreditrate eines Kunden geriet in Verzug, weil das verknüpfte Konto leer war — während derselbe Kunde auf einem anderen Konto derselben Bank ausreichendes Guthaben halten konnte. Weil das System diese beiden Tatsachen nicht zusammenführte, verzögerte die Bank eine einziehbare Forderung, und der Kunde zahlte Verzugszinsen, obwohl er zahlungsfähig war. Beide Seiten verloren: Ausfallrisiko für die Bank, ein als ungerecht empfundener Aufwand für den Kunden.

Vorgehen

Ergebnis

Diese Fallstudie beschreibt das Projekt über seinen Umfang und sein Vorgehen. Kundenname, kommerzielle Zahlen und Leistungskennzahlen bleiben aufgrund von Vertraulichkeitspflichten ungenannt.

Was dieses Projekt hinterlassen hat

Ein Teil jedes Einzugsproblems ist kein Problem der Zahlungsfähigkeit, sondern der Sichtbarkeit. Ein Institut, das beides nicht unterscheiden kann, behandelt einen zahlungsfähigen Kunden wie einen zahlungsunfähigen und beschädigt die Beziehung ohne Not. Auf der Firmenkundenseite gilt dasselbe: Eine Inkassopolitik, die nicht weiß, warum eine Forderung offen blieb, bestraft am Ende die guten Kunden.

Zugehörige Leistung
  • Banken- und Kreditberatung — Strategische Beratung zu Restrukturierung notleidender Kredite, Finanzanalyse, Verhandlungsvorbereitung und Prozesssteuerung mit Banken.

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