KategorieDatenqualität
DisziplinVerlässlichkeit der Segmentierung · Belegkontrolle
ProjektcodeP—096

Ausgangslage

Die Segmentierung in Geschäfts-, Firmen- und KMU-Kunden beruhte auf Bilanzsumme, Umsatz und Mitarbeiterzahl des Kunden. Diese Zahlen konnten jedoch von Filialen und Serviceeinheiten ganz ohne Belegpflicht erfasst und geändert werden. Das Ergebnis war eine Segmentierung, die auf Selbstauskunft beruhte. Ist das Segment falsch, ruhen Bepreisung, Limite, Produktangebote und Risikobeurteilung auf falscher Grundlage — und der Fehler pflanzt sich still im System fort.

Vorgehen

Ergebnis

Diese Fallstudie beschreibt das Projekt über seinen Umfang und sein Vorgehen. Kundenname, kommerzielle Zahlen und Leistungskennzahlen bleiben aufgrund von Vertraulichkeitspflichten ungenannt.

Was dieses Projekt hinterlassen hat

Die Richtigkeit einer Angabe hängt davon ab, wer sie erfasst und unter welchem Anreiz. Eine Einheit mit einem Ziel ohne Beleg jene Zahl erfassen zu lassen, die dieses Ziel beeinflusst, ist eine Kontrollschwäche — sie verlangt keine schlechte Absicht, nur die Struktur. Genau das ist in der internen Revision der häufigste Befund unter der Überschrift Eingabekontrollen.

Zugehörige Leistung

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